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am 1. April 2005 in der
ALTEN PIESEL bei Fulda |
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DER PARTY REPORT
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Die Vorgeschichte Es war einmal ein wunderschöner Prinz, der die Welt immer wieder mit wundervollen Filmen beglückte. Eines Tages ward er von einem armen aber holden Mädchen entdeckt, die schwor, fortan alles zur Mehrung des Ruhms des Prinzen zu tun... Ja, ist ja gut. Ich komme ja schon zum Thema. Am Anfang stand, wie meist, die Idee. Das war in dem Fall Ende 2004. Den wundervollen Film "Still Crazy" auf Großleinwand zeigen, in einem Rock-Club, wie sich das gehört, und danach auf der Tanzfläche so tun, als sei es das Selbstverständlichste der Welt, zu den Weisen von Strange Fruit das Tanzbein zu schwingen. Der passende Club war schnell gefunden. Die "Alte Piesel" bei Fulda (das heißt wirklich so), deren Besitzer mit der ersten Probevorführung auf DVD sofort infiziert war. Die Werbung setzte unter der kreativen Leitung der BILL NIGHY Experience bereits ab Januar ein. Bei grimmiger Kälte beglückten wir irritierte Besucher des Crosby & Nash (nicht zu verwechseln mit Kirby, Steele & Oakes) Konzertes sowie einer Genesis Coverband in Frankfurt am Main mit Flugblättern. Die Aktion "Still Crazy - Die Party" war angelaufen. In den darauffolgenden Wochen bekamen das die Hessen zwischen Wiesbaden, Bad Nauheim und der östlichen Rhön zu spüren. (ferner dank eines befreundeten Autofahrers auch die Gegend um Aachen, nahe der holländischen Grenze) Wilde oder gesittete Plakatierung, Flugblattaktionen - der 1. April konnte kommen.Stadt und Landkreis Fulda waren informiert. Die Fotos zeigen einige Beispiele der Pflasteraktion, wie sie sich am Veranstaltungstag darstellte. |
Fulda, wach auf. STILL CRAZYTime! |
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Die "Alte Piesel" liegt in einem ländlichen Vorort Fuldas, kann sich aber als Rockclub allemal sehen lassen. Als Auswärtiger nicht ganz einfach zu finden. (Ich nehme das mal als Entschuldigung dafür, daß Bill Nighy trotz Einladung nicht auftauchte. ;) )
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Trotzdem erschienen um die 80 Leute. Nicht übel, wenn man bedenkt, daß der Film in Deutschland allenfalls ein Geheimtipp ist und seinerzeit im Kino kläglich unterging. Die Sitzplätze im Club waren fast voll besetzt, als kurz nach 20.00 Uhr die Lichter gesenkt wurden und Organisator Roland (der auch ursprünglich die Idee zu diesem tollen Event hatte) und Clubbesitzer Michael die Bühne, um die Gäste zu begrüssen. Die Vorfreude bei denen, die den Film kannten und die Spannung bei den Neulingen war fast spürbar.
Die Organisatoren begrüssen ein gespanntes Publikum
Ganz entspannt trotz des Jubels - Bill Nighy als Ray Simms
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Das offizielle Fruit-o-mobil von www.billnighy.net vor ländlicher Kulisse
20.15 Uhr Auf einer 5 Meter breiten Leinwand erschien der Vorspann zu "Still Crazy". Für mich das erste Mal in dieser Größe, und die Athmosphäre nahm mich einmal mehr gefangen, mehr, als es auf dem Fernseher je möglich gewesen wäre. Für Roland war es das Gleiche, allerdings brauchten wir niemanden mit unserer Begeisterung anstecken. Auch die "Neulinge" schlossen speziell Bill's Charakter sofort ins Herz und wurden regelmäßig schon unruhig, wenn er nur auf der Leinwand auftauchte. Wir kennen das Ganze als das "Tatsächlich Liebe"-Phänomen. Besonders in der Szene bei den Anonymen "Alkoholikern" hinterließ Bill's Darstellung einen tiefen Eindruck.
Die Konzertszenen waren in dem Format fast unerträglich intensiv, und am liebsten wäre ich aufgesprungen, um direkt vor der Leinwand zu toben.
Während des Abspanns gab es begeisterten Applaus der Zuschauer.
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Nach einer kurzen Umbaupause war die Tanzfläche frei gegeben. Der DJ hatte seine Hausaufgaben gemacht, und legte bereits als zweiten Song "Dirty Town" aus dem Soundtrack auf. Bill's Stimme hat problemlos die Kraft und den Charakter, um eine Tanzfläche zum Kochen zu bringen, gerade in diesem Lied. Gänsehaut pur! In dem gut ausgewogenen Mix (warum Kung Fu Fighting, aber nicht Christmas Is All Around???) kamen immer wieder Lieder von Strange Fruit, die gerade dadurch, daß sie den "Neulingen" nicht besonders auffielen, hervorragend ihre Authenzität bewiesen. Nach diesem Abend tut es fast noch mehr weh, daß die Band Strange Fruit nicht wirklich existiert. Der Abend war sehr gelungen, und ich hoffe, es wird nicht der Letzte seiner Art sein. Danke jedenfalls an Roland, der auf diese fantastische Idee kam, Michael, der den Club für die Idee zur Verfügung stellte und alle, die so kräftig bei der Werbung geholfen haben. Ulrike, 12.04.05 |
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Oh you dancing things Abrocken mit den Fruits |
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